Hi und Fàilte

Schön, dass ihr mich gefunden habt.
Wenn ihr bei mir gelandet seid, seid ihr vermutlich auf einer besonderen Suche. Vielleicht sucht ihr Worte für einen Moment, der größer ist als der Alltag. Für ein Willkommen. Für ein Ja. Für einen Abschied. Für einen Übergang, der bewusst begangen werden will – so, dass er sich richtig anfühlt, wie eine zweite Haut.
Und sicher möchtet ihr die Person kennenlernen, die hinter Siegelwort steht. Mich!
Wenn ich später Worte für euch finden darf, lerne ich euch intensiv kennen. Daher reiche ich euch hier den Quaich und erzähle zuerst ein wenig von mir.
Das bin ich. Lelith.
Ich komme aus dem schönen Breisach am Rhein, im Drei-Länder-Eck, angekuschelt an die Schweiz und Frankreich. Die vielen Sonnenstunden hier im (sehr) warmen Süden verbringe ich gerne in meinem Garten auf der Terrasse. Zwischen Blumen, Kräutern und Erdbeeren lässt es sich entspannen, lesen, schreiben, spielen – und Sonnenbrand holen. Dank meiner roten Haare bin ich nach zehn Minuten durchgegart und nach zwanzig Minuten schön knusprig.
Ich bin stolze Mama eines Frechdachs und liebe es, wenn er mir beim Pen and Paper die Würfel stibitzt oder beim LARP mit sichtlicher Begeisterung fantastische Welten entdeckt.

Unglaublich, aber wahr: Ich kann mir meine IBAN merken, aber nicht den eigenen Hochzeitstag. Upsi.
Ansonsten dürfen bei mir Vampire nicht glitzern, Romantik ist nicht Rosa-Kitsch und ich trage aus Überzeugung nur das Schwarz, das mir gefällt. Mit Letzterem dürfte auch mein Musikgeschmack klar geworden sein.
Ich bin leidenschaftliche Rollenspielerin und Spielleiterin, Geschichtensammlerin und Wortweberin. Es ist mir ein inneres Blumenbeet, Geschichten auszudenken, Abenteuer, Gedichte und Lieder zu schreiben. Ja – ich habe es ein bisschen mit der Kreativität.
Ich flaniere und spaziere unfassbar gerne über Mittelaltermärkte, durch Schlösser, Gärten, Wälder und Burgen. Und durch meine Herzensheimat Schottland. Zwischen Heidekraut und schroffer Schönheit liebe ich es, den Spuren der Pikten zu folgen, Cairns zu erforschen, Traditionen zu erfahren und das wechselhafte Wetter zu genießen. Doch auch andere Kulturen wissen mein Interesse immer wieder zu fesseln.
Und tauchen tue ich auch noch. Ja, ich weiß.
Meine berufliche Reise
Bevor meine berufliche Reise begann, stand ich bereits auf der Bühne. Als Laienschauspielerin sang, sprach und tanzte ich über Jahre vor Publikum , auch in Hauptrollen. Dort lernte ich früh, wie viel Stimme, Haltung, Ausdruck und Stille erzählen können – und wie wichtig es ist, Menschen wahrzunehmen.
Meine berufliche Reise begann später mit einer Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel. Auch dort ging es um Menschen: um Auftreten, Beratung, Aufmerksamkeit, Körpersprache und Verantwortung. Schon als Auszubildende durfte ich über sechs Monate hinweg eigenständig eine Filiale leiten – mit allem, was dazugehört. Personal planen, Entscheidungen treffen, Warenverkehr, Verantwortung übernehmen.
Das eigenverantwortliche Arbeiten hatte mir offensichtlich gefallen, denn nach meiner Ausbildung wurde ich Store Managerin bei Games Workshop in Freiburg.
Hier wurde der Kundenkontakt erweitert um die Konzeption von Events, Spielherausforderungen und kleinen Erlebnissen. Hier durfte meine Kreativität zum ersten Mal auch beruflich Platz finden.
Wenig später gründete ich mit meinem Bestie Kainskind, unseren Rollenspiel- und Tabletop-Laden in Freiburg. Zwischen Würfeln, Miniaturen, Spieltischen, Veranstaltungen und vielen sehr unterschiedlichen Menschen durfte ich erfahren, was für wunderschöne Verbindungen entstehen können, wenn man der Persönlichkeit von Menschen mit all ihren Leidenschaften, Ecken und Kanten Platz lässt. Und wie wunderbar Menschen zu strahlen beginnen, wenn sie angenommen werden, so wie sie sind.
Was mich hierher geführt hat
Während der wunderschönen Jahre im Kainskind sprachen mich immer wieder Kundinnen und Kunden an, ob ich für sie eine persönliche Zeremonie leiten könne. Sie wollten ihre Hobbys, ihr Bilder, ihre Leidenschaften, Eigenheite oder ihre Regenbogenfarben einbeziehen. Sie suchten nach Zeremonien in denen sie sich wiedererkannten.
So durfte ich schon Trauungen gestalten, ohne damals zu begreifen, dass genau darin ein Weg liegt. Und als ich nach einer dieser Trauungen von Gästen wieder befragt wurde, zu Anfahrten und Honorar, machte es klick.
Ich verstand: Das, was ich da mache, hat einen Namen.
Und noch mehr: Ich verstand, dass ich nicht nur für Hochzeiten da sein möchte. Ich möchte für Übergänge da sein. Für die Rites of Passage. Für Willkommen. Für Ja-Worte. Für Abschiede. Für Menschen die sind. Für Menschen mit Leidenschaften, Hobbys, Eigenheiten, Ecken, Kanten und Farben.
Und ich wollte es angehen, wie alles was mir wichtig ist: mit Motivation und meinem Verständnis von Minimum. Darum habe ich mich bewusst für eine Ausbildung entschieden, die Wert auf Qualität, Handwerkszeug und Sorgfalt legte.
Beim Zertifikat habe ich aber nicht aufgehört. Um meine eigene Sprache, meine Arbeitsweise und meinen Qualitätsanspruch weiter auszubauen, habe ich direkt ein Mentoring und eine Fortbildung angeschlossen. Denn so sehr eine Zeremonie von Persönlichkeiten, Gefühl und Kreativität lebt. Für mich braucht sie auch Struktur, Sorgfalt und Handwerk.

Aus diesem Klick, meinem Anspruch und dem bewussten Schritt weiter ist Siegelwort gewachsen.